Jahresvorschau 2026
Eltern für Kinder, Teil 1
Jahresvorsätze
Über Jahresvorsätze lässt sich jedes Jahr vortrefflich streiten und reden. Die meisten Jahresvorsätze scheinen aber ohnehin in wenigen Wochen vergessen.
Ich habe seit jeher jedes Jahr gute Vorsätze für das Neue Jahr, so auch heuer. Vor vielen Jahren, ich ging noch zur Schule, habe ich begonnen, meine Vorsätze fein säuberlich aufzuschreiben.
Ursprünglich wollte ich sehen, was letztendlich von meinen guten Vorsätzen übrig geblieben ist, beziehungsweise wie lange diese gehalten haben, bevor ich sie gebrochen habe und mich damit selbst belogen habe.
Im Laufe der Jahre mittlerweile Jahrzehnten wurde aber aus meinen Jahresvorsätzen eine gewisse Orientierung. Ich wandelte diese von einem belanglosen Larifari in eine to-do-List und Wider-dem-Selbstbelug-Liste.
Ich skizzierte Vorhaben jenseits alltäglicher Routine, um mich selbst am Riemen zu reißen. Mittlerweile ist die Liste prominent in Augenhöhe an meinem Arbeitsplatz fixiert, um keinerlei Ausreden und Ausflüchte zu zulassen. Meine kleine Liste mit Jahresvorsätzen wurde so viel mehr zu einer unumstößlichen Aufgabenliste.
Meine Liste mit guten Jahresvorsätzen hatte mir stets geholfen, mich zu motivieren, wenn ich anderes tun wollte, als meine proklamierten Aufgaben zu erfüllen.
Am 31. Dezember hakte ich die einzelnen Punkte ab, die ich bereits im vergangenen, bald zu Ende gehenden Jahr erfüllen konnte und ärgerte mich über jene Punkte, die noch offen geblieben waren.
Selbstgeißelung sagen die einen. Selbstoptimierung sagen die anderen.
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Jahresvorschau 2026
Je älter ich wurde desto mehr Jahresvorsätze konnte ich einhalten. So hoffe ich auch, dass ich dieses Jahr meine Vorsätze einhalten werde können und alle meine Vorhaben umsetzen werde können.
Eines meiner neuen alten Projekte „Eltern für Kinder“ ist leider dringlich notwendig geworden.
Am Heiligen Drei Könige – Tag bin ich mit „Eltern für Kinder“ online gegangen.
Die Sozialen Medien | Social Media haben mich letztendlich zum Projekt „Eltern für Kinder“ veranlasst, wie leider bereits vor Jahren absehbar gewesen ist (siehe Beiträge: Anti-soziale Medien | anti-social Media Teil 1 und Anti-soziale Medien | anti-social Media Teil 2).
Ich bin gespannt, wo es mich, vielleicht uns alle, hinführen wird?
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen/Euch allen ein schönes neues Jahr 2026!
Ihr
fahmy.blog

Eltern für Kinder
Eltern für Kinder
Ich führte kurz vor Weihnachten 2025 mehrere Gespräche mit Schul-Verantwortlichen in Wien.
Dabei wurde mir gesagt, dass man sich mehr Engagement, eigentlich einen lauten Aufschrei von den medizinischen Fachgesellschaften insbesondere der neurologischen Fachgesellschaft und Neurologen/innen in Österreich wünschen würde,
- um der ausufernden Handynutzung, unkontrollierbarem Social Media Gebrauch und problematisches Online-Verhalten endlich Einhalt zu gebieten.
- dass gegen ein Handyverbot und Social Media Verbot bis zum 18. Geburtstag nichts einzuwenden wäre.
- dass vor allem die Ärzte/innen entsprechend Bewusstsein schaffen können und sollten, da nur dadurch klare Regeln ermöglicht würden…
Nun denn,
als Facharzt für Neurologie erlaube ich mir, hiermit (m)ein neues Projekt „Eltern für Kinder“, das Bewusstsein schaffen soll, vorzustellen und alle Interessierten einzuladen.
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Wir Eltern wissen, dass tagtäglich wegen überbordenden Video-, Social Media- oder Gaming-Konsums zuhause gestritten wird und unsere Familien deswegen enormen Spannungen ausgesetzt sind.
Wir Eltern fühlen uns schon lange von Verantwortlichen alleine gelassen.
Wir Eltern warten schon lange, dass endlich klare Regeln erlassen und auch sanktioniert werden.
Wir Eltern wollen nicht ständig auf den Sankt Nimmerleinstag vertröstet werden,
Die Politik agiert hier für mein Dafürhalten unehrlich, jedenfalls inkonsequent.
Wir Eltern dürfen nicht vergessen, dass wir nicht allein sind.
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Dabei gleicht das unkontrollierte Verhalten, das Vernachlässigen von Pflichten und realen sozialen Kontakten in vielen Aspekten einer Sucht.
Wer würde Kindern Zigaretten oder Alkohol erlauben und sagen, dass sie damit den Umgang lernen sollen?
Dass die Kinder und Jugendlichen heute eh nur 10 Zigaretten geraucht haben oder 4 Achterl Wein getrunken haben?
Ihr
Fahmy Aboulenein-Djamshidian
Facharzt für Neurologie
P.S. ich selbst bin sehr technik- und computeraffin und sicherlich versierter als so viele Digital Natives (erahnen können). Ich will die Errungenschaft der Technik nicht missen.
Im Gegenteil ich sehe in unserer Jugend die Zukunft, für die es sich zu kämpfen lohnt.
P.P.S. dieser Beitrag kann im Webblog fahmy.blog viel besser formatiert werden als auf Whatsapp.
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